BERufsberatung

Das DBG bietet eine vielfältigedifferenzierte und individuelle Begleitung im Berufsfindungsprozess:

  • Einblicke in soziale Berufsfelder – „für andere Menschen etwas sein können“
  • umfassendes Bewerbungstraining nach aktuellen Standards
  • individuelle Eignungs- und Potentialanalyse
  • differenzierte Einblicke in die berufliche Praxis durch erfahrungsreiche Praktika
  • Kooperation mit fachkompetenten Experten und Servicepartnern im Bereich der Studien- und Berufsberatung
  • umfassende Studien- und Berufsorientierung durch Informationsveranstaltungen vor Ort an regionalen Universitäten, Hochschulen und Bildungsmessen
Berufsorientierung am DBG

Insgesamt bietet die Berufsorientierung am DBG die Möglichkeit, eine vielfältige, differenzierte und individuelle Begleitung im Berufsfindungsprozess zu erhalten.

Mit der Möglichkeit zu erfahrungsreichen Praktika sowie vielfältigen und differenzierten Angeboten zur Berufsorientierung, gerade in der Oberstufe, stehen wir unseren Schülerinnen und Schülern bei ihrer beruflichen Orientierung, dem Schaffen von zukünftigen Perspektiven und bei der konkreten Berufswahl für die Zeit nach dem Abitur beratend zur Seite. Zu diesem Zweck werden sowohl Informations- und Serviceangebote, wie die der Agentur für Arbeit oder der (Fach-)Hochschule, genutzt, als auch außerschulische Partner gewonnen, die die Schülerinnen und Schüler im Einzelfall konkret beraten können.

Berufsorientierung in der Mittelstufe

In der Mittelstufe wird in Klasse 8 ein Projekt durchgeführt, welches sich „Hilfe am Nächsten“ nennt und an den Religionsunterricht angelehnt ist. Ausgehend von der Begleitung durch die Religionslehrkräfte sollen die Schülerinnen und Schüler die Augen für hilfsbedürftige Menschen in ihrer Umwelt öffnen. Die Aufgabe der Schülerinnen und Schüler ist es daher, sich im zweiten Schulhalbjahr, im Zeitumfang von 10 Stunden, eine Tätigkeit zu suchen, deren Sinn es ist, ihren Mitmenschen zu helfen. Diese Tätigkeit findet außerhalb des Unterrichtes statt. Am Ende des Projektes wird dieses reflektiert und die Schülerinnen und Schüler erstellen Plakate über ihre Erlebnisse, die im Foyer ausgestellt werden.
Ein weiterer Baustein ist das Bewerbertraining unter der Leitung der Deutschlehrer in Klasse 9. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen die formalen und inhaltlichen Kriterien von Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf kennen und können so abschließend eine eigene Bewerbungsmappe erstellen. Außerdem trainieren sie allgemeine Testaufgaben für Einstellungstests und simulieren Bewerbungssituationen in Vorstellungsgesprächen. Dieses Wissen können die Schülerinnen und Schüler dann anwenden, um zum Ende der Jahrgangsstufe 9 einen Praktikumsplatz für das folgende Praktikum I in der Jahrgangsstufe 10 zu suchen.
Am DBG gibt es die Vereinbarung, dass mindestens eins der beiden Praktika ein Sozialpraktikum sein muss. Die Schülerinnen und Schüler haben dabei die Freiheit, auszuwählen, welches der beiden Praktika mit einer sozialen Ausrichtung versehen werden soll.
Unmittelbar nach den Herbstferien findet in der 10. Klasse das erste und einwöchige Sozial- bzw. Berufspraktikum I statt. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich selbständig einen Praktikumsplatz, bei dem das Arbeitsfeld meist eine soziale Ausrichtung vorweist, sie absolvieren also das so genannte Sozialpraktikum. Einzelne Schülerinnen und Schüler entscheiden sich jedoch auch bereits zu diesem Zeitpunkt dazu, ein Berufspraktikum zu absolvieren, um konkrete berufliche Perspektiveren zu entwickeln. Während des Praktikums werden sie von einer in der Jahrgangsstufe unterrichtenden Lehrkraft betreut, die sie nach Möglichkeit auch im Betrieb besucht. Das Praktikum wird in einem Bericht, indem das Hauptaugenmerk auf der Reflexion des Erlebten liegen soll, reflektiert.

Berufsberatung in der Oberstufe

In der Oberstufe erhalten die Schülerinnen und Schüler im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 11 einen „Berufswahlunterricht“ durch die Experten der Arbeitsagentur Trier und die Studienberatung der Universität Trier, deren persönliche Kontaktdaten sie bis zum Ende ihrer Schullaufbahn als Ansprechpartner nutzen können. Parallel dazu absolvieren unsere Schülerinnen und Schüler den GEVA-Test, dabei handelt es sich um eine individuelle Eignungs- und Potenzialanalyse des GEVA-Instituts, die sowohl eine umfassende Stärken- und Schwächenanalyse bietet, als auch durch simulierte Prüfungssituationen auf Einstellungstests sowie Auswahlverfahren von Universitäten vorbereitet. Inhaltlich werden kognitive Leistungen, berufliche Schlüsselqualifikationen, die berufliche Motivations- und Interessenslage sowie Begabungen abgefragt. Die Auswertung des Tests erfolgt neutral, wissenschaftlich fundiert und ist frei von Interessen Dritter. Jede Schülerin / jeder Schüler erhält eine individuelle und detaillierte Auswertung aller abgefragten Kategorien und Einzelfragen sowie entsprechende auf die Ergebnisse abgestimmte Vorschläge für die künftige Berufswahl per E-Mail zugesendet.
Das zweite Praktikum, das Sozial- bzw. Berufspraktikum II, wird am Ende des Schuljahres absolviert. In dem zweiwöchigen Praktikum absolvieren die meisten Schülerinnen und Schüler das Berufspraktikum und machen dort weitreichende Erfahrungen, indem sie die betriebliche Praxis ausgewählter Berufsfelder kennen lernen. Auch in diesem Praktikum werden sie von einer in der Jahrgangsstufe unterrichtenden Lehrkraft betreut, die sie nach Möglichkeit auch im Betrieb besucht. Über die Erfahrungen im Praktikum wird ein schriftlicher Bericht angefertigt und im anschließenden Einzelgespräch mit der betreuenden Lehrkraft wird die Praktikumszeit reflektiert.
Zu Beginn der Jahrgangsstufe 12 besuchen die Schülerinnen und Schüler den Infotag der Universität Trier. Hier stellt die Universität sowohl die eigenen Fakultäten als auch allgemeine Informationen bzgl. eines Studiums in Deutschland vor, indem weitere Anbieter über die vielfältigen Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung nach dem Abitur informieren.
Im zweiten Halbjahr der Stufe 12 steht dann die Fahrt zur Abi-Messe Einstieg in Köln an. Dort präsentieren sich über 300 Austeller mit ihren Studien- und Ausbildungsangeboten aus dem In- und Ausland. Darüber hinaus können auch weitere Angebote im Bereich der Berufsorientierung, wie zum Beispiel Bewerbertrainings oder Vorträge über Auslandsaufenthalte, wahrgenommen werden.
Des Weiteren besuchen die Schülerinenn und Schüler ganztägig den Infotag der Hochschule Trier, an dem das reichhaltige Angebot von Fachhochschulstudiengängen für Schülerinnen und Schüler der Region vorgestellt wird. Dort lernen die Schülerinnen und Schüler auch erstmals die Räumlichkeiten und besonderen Gegebenheiten einer Hochschule kennen.
Das Konzept wird durch individuelle Einzelberatungstermine am DBG, in denen die Schülerinnen und Schüler mit einem Experten über ihre persönlichen Fragen und Möglichkeiten ihrer beruflichen Perspektiven sprechen können, abgerundet.
In der Jahrgangsstufe 13 besteht bei Bedarf die Möglichkeit, einige Angebote der Berufsorientierung wiederholt in Anspruch zu nehmen. Alle diese Bausteine sollen unsere Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisieren, sich Gedanken über die weiteren Bildungswege zu machen und die Gestaltung ihrer Zukunft aktiv anzugehen. Dabei sollen sie ihre Stärken und Interessen erkennen und Möglichkeiten ermitteln, wie sie diese beruflich gewinnbringend einsetzen können. Dabei stehe ich als Koordinatorin der Berufsorientierung jeder Zeit als Ansprechpartner für Fragen und Wünsche unserer Schülerinnen und Schüler zur Verfügung und berate diese gewissenhaft, persönlich und individuell.

Am DBG überschneidet sich die allgemeine Berufsorientierung teilweise mit derjenigen, die speziell auf soziale Berufe ausgerichtet ist, da uns als Schulgemeinschaft der soziale Zusammenhalt in der Gesellschaft sehr wichtig ist. Die soziale Berufsorientierung versteht sich hierbei als „Dienst am Anderen“. Diesen Gesichtspunkten sollen die im Folgenden erläuterten Bausteine, welche die Schülerinnen und Schüler innerhalb ihrer Schulzeit Zeit am DBG durchlaufen, gerecht werden.

„Erfolg hat drei Buchstaben: TUN“

(Johann Wolfgang von Goethe)

In diesem Sinne möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern innerhalb der Berufsorientierung bestmöglich zur Seite stehen.

 

Kerstin Felkel, StR’ i.K.
[Koordinatorin Berufsorientierung]