Über mehrere Wochen hinweg haben wir uns mit der Lektüre beschäftigt und probten diese schlussendlich ein, um sie vorzuführen. Die Vorbereitung erforderte viel Geduld und Teamarbeit. Zwischen Texthängern und Verwirrung, wer nun auf die Bühne muss, waren die Proben ein sehr produktiver Teil dieses Theaterstücks. Doch nur das Schauspiel macht kein Stück. Im Hintergrund kümmerten sich die Schüler ohne Rollen um die technische Gestaltung – Licht, Ton und Bühnenbild der zwei Schauplätze. Somit kam auch die Kulisse zum Leben.

Besonders in den letzten Wochen vor der Aufführung probten die Schauspieler gemeinsam in den Englischstunden oder trafen sich privat, um Szenen zu inszenieren und zu perfektionieren. Auch der Englisch Grundkurs half uns, indem sie Kuchen und Getränke für unsere Abikasse verkauften und uns bei den Requisiten unterstützten.

Vor Mitschülerinnen und Mitschülern, Lehrkräften sowie Eltern zeigten wir schließlich am 29. April unser Können. Mit passenden Kostümen und Schauspiel gelang es uns allen, das Publikum zu begeistern. Die Aufführung war für alle Beteiligten eine besondere Erfahrung. Neben der Verbesserung unserer Englischkenntnisse stärkten wir auch unser Selbstvertrauen und unsere Fähigkeiten als Team. Nach den langen Proben konnte der Englisch-LK stolz auf eine erfolgreiche Aufführung zurückblicken.

Bilder: Roland Rohring

Catharina Ketzler

“Shakespeare explores an array of different emotions — greed, love, sorrow, agony and

loathing. It all comes together in a captivating and astonishing story where personal morals are challenged by what is right and what might be wrong.”

Paul Wolf

„Shakespeare illustrates timeless topics like love, friendship and betrayal. Furthermore, he addresses issues of inequity by exposing and mocking the inherent absurdity of them.“

Jorick Lippold

„The play lays a big focus on relationships arising from different situations, such as the

bond between father and daughter, or the connection between two people in love.“

Simon Hood

„Shakespeare, especially in The Merchant of Venice, is still relevant today, because the

topic that Shylock represents — a Jewish man who cannot go a day without experiencing

antisemitism — is something people of Jewish faith struggle with even now. Playing his

character gave me a deep understanding and empathy for those who deal with it.“